Simbi’s Depot – Rekordjahr – 3.000 EUR netto Dividendeneinnahmen bereits im August

Liebe Dividenden-Freunde,

es hat schon einen Grund, warum ich mir derzeit mit meinen Dividenden-Updates etwas Zeit lasse: mein Forward-Netto-Dividendeneinkommen sinkt laufend, und zwar nur aus einem Grund: der starke EUR/schwache Dollar. Das ist eienrseits frustrierend, da mein aktuelles Forward-Einkommen sich per Mitte August 2017 auf nur 4.615 EUR netto beläuft – das sind 200 EUR weniger, als noch vor drei Monaten, und das, obwohl ich weiter investiert habe.

Andererseits bietet das nun auch wieder Einstiegschancen, und es „normalisiert“ sich auch etwas gegenüber dem enormen Anstieg des Dollars im Jahr 2016. Die Zuwächse 2016 waren phänomenal, und dass dies langfristig nicht der Realität entspricht, war klar.

Ärgere ich mich, dass ich doch ein ordentliches US-Übergewicht im Depot habe? Nein. Absolut nicht, denn ich weiß, dass die US Unternehmen in der Vergangenheit mit viel größerer Konsequenz ihre Dividenden ausgeschüttet haben, als ihre europäische Konkurrenz. Euro-Wert laufen gerade sehr gut, aber wie wir ja wissen, sehen wir uns ja nicht den Gesamtdepotwert an, sondern den Dividendenstrom.

Was ist gut gelaufen? Trotz alldem, ist 2017 ein Rekordjahr für meine Dividendeneinnahmen. Der August ist noch nicht mal vorrüber, und ich habe bereits mehr als 3.000 EUR netto eingenommen. Das macht im Schnitt ein Monatseinkommen von 375 EUR netto, was ich großartig finde.

Wier ihr wisst, verwende ich den Dividenden-Manager zum verwalten und steuern meines Dividenden-Einkommens, alle Graphen und Charts sind diesem entnommen.

 

Auch die Monats-Verteilung sieht gut aus, auch wenn die Monate Januar/April/Juli/Oktober noch immer stark im Untergewicht sind. Ich finde hier einfach zu wenig attraktive Werte (wie MO, CSCO), die ich nicht aktuell bereits im Depot habe. Dagegen sind die typischen US-Quartale März/Juni/Sept/Dez schon allesamt über der 500 EUR netto Grenze!

 

Wie wir sehen, hat sich ein Einkommen gegenüber 2016 ganz ordentlich gesteigert, was sehr gut ist. Wir sehen aber noch etwas anderes, nämlich, dass sich die Vortwärts-Dividende gegenüber meinen 2017er Einnahmen kaum verändert hat, in manchen Monaten liegt sie aktuell sogar darunter. Dies wiederrum ist dem vorher angesprochenen schwachen Dollar zuzuschreiben, da sich die Vorwärts-Dividende immer am aktuellen Dollar/Eur-Kurs orientiert, und der Euro heute bei 1,18 Dollar steht, wo er vor einem halben Jah noch bei 1,05 stand. Das merkt man einfach.

Ein Blick auf den „Ewigen Kalender“ im Dividenden-Manager zeigt uns auch die Steigerungs-Raten gegenüber 2016 (ganz unten). Wir sehen hier also durchaus Steigerungen zwischen 30 und 50%.

Grün eingezeichnet sind übrigens immer meine Zukäufe, und da werden euch wohl zwei Dinge auffalen:

  1. Ich habe 2017 extrem wenig zugekauft.
  2. Ich böses Mädchen habe entgegen meiner ursprünglich definierten Strategie weiterhin Öl aufgestockt (RDS)

Warum ich zurückhaltend mit Zukäufen bin, ist leicht gesagt: ich spare aktuell auf die Anzahlung einer zweiten Wohnung in München, die ich vermieten werde, um mein Passiveinkommen weiter zu diversifizieren. Ich werde auch bald einen Artikel über Passiveinkommen abseits von Dividendeneinnahmen verfassen. Weiters nehme ich an einem Aktienkaufprogramm meines Unternehmens teil, und habe deshalb nur weniger Cash pro Monat zur Verfügung. Ich werde wohl rund um die Weihnachtsszeit/Anfang 2018 wieder mehr Cash besitzen, um in Dividendentiteln investieren zu können.

Warum ich Öl aufgestockt habe? Weil es mir im Juli als bester Deal vorgekommen ist. Ich glaube nach wie vor daran, dass die Big Oils durch die Ölkrise gehen werden, ohne die Dividenden zu streichen/kürzen, und das es sich langfristig auszahlt, gegen den Strom zu schwimmen. Deshalb hatte ich ja auch bereits 2015/16 den Fokus auf Öl gelegt.

Der Dividenden-Manager sagt mir nun, dass der Öl-Anteil in meinem Depot wieder auf das Rekordniveau von 24% des Netto-Dividendeneinkommens geklettert ist. Das ist für mich OK und ich freue mich auf die ersten Dividendensteigerungen, wenn der Ölpreis erstmals wieder bei 70-80 Dollar angelangt ist. Solange kann ich warten, und kassiere Dividenden in der Höhe von 6-8%.

Ich würde mich freuen, wenn ihr euch zu meinem Depot äußert, und außerdem nbin ich gespannt, was ihr derzeit so kauft, wie es euch mit dem Dollar/Euro-Kurs geht und was ihr sonst so treibt.

Weiterhin einen schönen, dividenden-reichen Sommer!

Liebe Grüße

Eure Simbi

Foto/Titelbild: (c) by pathdoc / fotolia.com

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